Aktuelles

 Quelle: Landesamt für Statistik Sachsen (in Prozent): Bennewitz 32,4 - Belgershain 32,5 - Elstertrebnitz 44,6 -  Groitzsch, Stadt 42,9 - Otterwisch 36,4 - Regis-Breitingen 33,6 - Rötha, Stadt 35,1 - Thallwitz 35,4 - Trebsen/Mulde, Stadt 34,9 -  Böhlen, Stadt 31,9 - Colditz, Stadt 31,8 - Großpösna 32,7 - Kitzscher, Stadt 33,2 - Kohren-Sahlis, Stadt 37,8 - Markkleeberg, Stadt 34,0 - Markranstädt, Stadt 34,9 - Naunhof, Stadt 31,4 - Neukieritzsch 35,7 - Otterwisch 36,4 - Parthenstein 33,2 - Borsdorf 35,7 - Bad Lausick, Stadt 36,7 - Borna, Stadt 31,9 - Pegau, Stadt 40,0 - Lossatal 34,2 - Frohburg, Stadt 36,6 - Geithain, Stadt 36,8 - Zwenkau, Stadt 38,5 - Grimma, Stadt 31,1 - Brandis, Stadt 29,6 - Machern 35,4 
 

Am Montag, den 18.09.2017 konnte Katharina Landgraf MdB die frohe Botschaft an den Geschäftsführer der Sächsischen Bläserphilharmonie, Heiko Schulze, übergeben: Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB (CDU), die Beauftragte für Kultur und Medien, hatte ihr in einem Schreiben die Aufnahme des Ensembles in das Förderprogramm des Bundes „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ bestätigt. Das Orchester erhält damit eine Förderung mit bis zu 300 000 Euro für drei Jahre – und damit eine Qualität der Unterstützung auf Bundesebene, die über die bisherige Förderung einzelner Projekte weit hinausreicht. „Für uns bedeutet das eine Riesen-Möglichkeit, an dem Begonnenen weiterzuarbeiten und es auszubauen. Die Förderung heißt nichts anderes, als dass unser Orchester in seiner bundesweit künstlerischen Einzigartigkeit wahrgenommen wird. Es ist eine Würdigung der Leistung unserer Musiker“, sagt Heiko Schulze, der den gemeinnützigen Träger von Orchester und Deutscher Bläserakademie leitet. Er dankte Katharina Landgraf, die sich als Bundestagsabgeordnete der Region seit Jahren für beide Orchester im Landkreis Leipzig engagiert, für ihre maßgebliche Unterstützung.

 „Das ist ein Ritterschlag“, kommentiert Katharina Landgraf den Brief aus dem Hause Grütters, aus dem sie zitiert: „Damit wollen wir Orchestern die Chance eröffnen, innovative und beispielhafte Projektideen zu verwirklichen und einen nachhaltigen Impuls in das deutsche Musikleben zu geben.“ Der Bund stellt sich mit den Ländern der Verantwortung, eine Orchester-Landschaft zu erhalten, „die weltweit einmalig ist und deshalb in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde“. Katharina Landgraf sieht eine Basis dafür, die finanzielle Situation des Orchesters – das neben dem Leipziger Symphonieorchester Fördermittel des Kulturraumes Leipziger Raum erhält – zu stabilisieren.

„Was wir tun, soll dank dieser Unterstützung bundesweit stärker ausstrahlen“, sagt Heiko Schulze. Im Projektantrag enthalten sind die Vernetzung mit Musikhochschulen, Orchesterwerkstätten und die Konzerttätigkeit im ländlichen Raum. Erfolgreiche Projekte, wie die Kammeroper „Katharina von Bora“, die Bildungsarbeit der Bläserphilharmonie und Kompositionsaufträge -viele dieser Ideen können nun weiter entwickelt und neue Vorhaben umgesetzt werden.

 

Vor 25 Jahren – exakt am 23. September 1992 – kam es im fernen Bonn am Rhein zum „politischen Urknall“ für das mitteldeutsche Seenland: Kanzler Kohl behandelte damals mit seiner Ministerriege den „Fortschrittsbericht ostdeutsche Braunkohle“. Das Kabinett fasste dazu wichtige Beschlüsse zur Privatisierung und den Erhalt des Braunkohlebergbaus im Osten sowie zur Beseitigung der bergbaulichen Altlasten. Der Grundstein für das umfangreiche Bergbausanierungsprogramm war somit gelegt.

Dem Jahrestag war am vergangenen Dienstag eine besondere Geburtstagsfeier gewidmet, zu der Katharina Landgraf gemeinsam mit der CDU im Landkreis Leipzig in den Freizeitpark Belantis am Zwenkauer See eingeladen hatte. Ehrengast war Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière. Zu den Gästen zählten rund 90 Akteure aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wie auch zahlreiche Zeitzeugen und Mitwirkende am Bergbausanierungsprogramm.

In ihrer Begrüßungsansprache erinnerte MdB Katharina Landgraf – selbst Ehrenbergmann des mitteldeutschen Reviers – daran, dass die Beschlüsse der damaligen dramatischen Situation in den ostdeutschen Braunkohlerevieren Rechnung getragen hätten. „Zugleich waren die festgelegten Maßnahmen die entscheidenden Weichenstellungen für die marktgerechte Erhaltung des Braunkohlebergbaus und für die Entstehung einer völlig neuen Industriekulturlandschaft in Mitteldeutschland. Und Beides ist uns Anlass –  fünf Tage vor dem eigentlichen Jahrestag und sechs Tage vor der Bundestagswahl – gemeinsam dankbar innezuhalten und uns über die weitreichenden Folgen der damaligen Beschlüsse ganz einfach zu freuen.“

Und sie führte weiter aus: „Die Bonner Beschlüsse und die weiteren darauf aufbauenden Entscheidungen auf Bundes- und Länderebene haben unsere Heimatregion und das Leben der Menschen in einer noch nie gekannten Weise verändert, umgekrempelt und neu gestaltet. Das ist gut angelegtes Kapital für unsere gemeinsame Zukunft!

Zwei wichtige Ergebnisse möchte ich hervorheben, die  mir persönlich ganz wichtig erscheinen: Wir haben es geschafft, den sozialen Frieden in der Gesellschaft hier im Revier zu sichern. Und wir haben es geschafft, einen neuen Frieden zwischen Menschen, Wirtschaft und unserer Umwelt herzustellen und zu gestalten.“

Mit ähnlichen Worten hatte dies eine engagierte ehemalige Mitarbeiterin der Mibrag als Antwort auf die Einladung zur Feier gesagt: „Die Bedeutung der Beschlüsse zur Bergbausanierung kann nicht genug gewürdigt werden. Das war der Beginn der Versöhnung zwischen Mensch und Landschaft im Braunkohleland. Außerdem hat es die Region vor großen sozialen Verwerfungen bewahrt. Wenn auch das Trauma des Verlustes des traditionellen Arbeitsplatzes für sehr viele sehr schwer war, so gab es doch Hoffnung und Halt.“ Andererseits denke man heute auch an diejenigen Menschen, die trotz der angebotenen Arbeitsplätze in der Sanierung im Arbeitsmarkt nicht wieder Fuß fassen konnten, und für die die bisherige gesamte Lebensplanung zusammengebrochen war.

(Fotos von der Geburtstagsfeier finden Sie unter „Galerie / Wahlkreis“)

 

 

Gesundheitspolitisches Fachgespräch „Quo vadis deutsches Gesundheitswesen?“mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, Ingrid Fischbach im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und Katharina Landgraf am 30.08.2017. Aus der Einladung nach Berlin an Ärzte, Therapeuten, Leiter Pflegeeinrichtungen, Berufsständische Vertretungen und Krankenkassen im Landkreis Leipzig: „Wir wollen den Gesprächsbogen zwischen Bundespolitik und dem Wirken im medizinischen Alltag spannen. Im Mittelpunkt stehen dabei „Wichtige Zukunftsfragen unseres Gesundheitswesens“. 

 

Auf Einladung von Katharina Landgraf zur Besichtigung der fast fertigen Neubauten für das Seehaus am Hainer See trafen neben dem Sächsischen Justizminister Sebastian Gemkow u.a. Andrea Dombois, Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages, die Landtagsabgeordneten Georg-Ludwig von Breitenbuch und Svend-Gunnar Kirmes und Landrat Henry Graichen ein, um, sich einen persönlichen Eindruck vom Baufortschritt des „Seehaus Leipzig“ zu machen. Hausvater Franz Steinert und einer der Teilnehmer aus dem Seehaus erläuterten gemeinsam das Seehaus-Konzept. Seehaus e.V. betreibt Modellleinrichtungen für straffällige gewordene Jugendliche und Heranwachsende, die bereit sind, an sich zu arbeiten. Das Konzept wird als „Jugendstrafvollzug in freier Form“ beschrieben – eine dritte Alternative neben den klassischen Formen des offenen und geschlossenen Jugendstrafvollzuges. Bis zu 7 Jugendliche wohnen zusammen mit Hauseltern sowie deren Kindern und erfahren so – oft zum ersten Mal – „funktionierendes“ Familienleben, Liebe und Geborgenheit. Die alltäglichen Anforderungen an die Strafgefangenen im Seehaus sind hoch und anstrengend. Die jungen Männer werden durch den strukturierten Tagesablauf, soziales Training, das Leben in Familie, Ausbildung und Sport körperlich und geistig voll gefordert, um sie so auf ihre Zeit nach der Haft gut vorzubereiten und erneuten Straftaten vorzubeugen. 

 

Bei bestem Kaiserwetter gab es exakt vier Wochen vor der Bundestagswahl auch den Startschuss für den Wahl-Endspurt der Union im Landkreis Leipzig. Beim traditionellen Sommer-Event "Letzter August" des rührigen CDU-Ortsverbandes Borsdorf begrüßte Katharina Landgraf gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus der regionalen Wirtschaft und Politik sowie aus dem bürgerschaftlichen Engagement die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. Man habe sich für den Endspurt "Hilfe aus dem Südwesten unseres Vaterlandes erbeten", um deren Energie aus dem beeindruckenden Wahlsieg aufzunehmen, erläuterte Landgraf. Die agile Politikerin von der Saar berichtete ihrerseits, dass sie drei Wochen vor der diesjährigen Landtagswahl nach den Umfragen eigentlich schon das Ministerpräsidentenamt verloren hätte. Mit einem tollen Endspurt habe jedoch die Unionsgemeinschaft die Wende zum deutlichen Sieg geschafft. Rolf Rau, langjähriger CDU-Chef von Borsdorf und Initiator des "Letzten August", unterstrich in seinen Dankesworten die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den neuen und alten Bundesländern. Deutschland brauche in der heutigen Zeit eine starke und wehrhafte Demokratie, die von einem echten Patriotismus getragen werde.

Der nunmehr zwölfte "Letzte August", mit dem auch an den letzten beliebten sächsischen König erinnert werden soll, fand wieder einmal im weitläufigen Park des Borsdorfer Diakonissenhauses statt. Neben dem Mutterhaus der Diakonissen gibt es hier Wohnstätten für Menschen mit Behinderungen. Annegret Kramp-Karrenbauer nahm sich viel Zeit für Gespräche mit den Bewohnern und ihren Betreuern von der Diakonie. Und sie nähme gern auch die kritischen Hinweise für die Gestaltung des Unionswahlprogrammes "in leichter Sprache“ zur Präsidiumssitzung mit Angela Merkel am Montag mit nach Berlin. 

(Fotografische Impressionen von der Veranstaltung in Borsdorf finden Sie in unserer Galerie auf dieser Home Page!)

 

Landrat Henry Graichen lud am Mittwoch, dem 23.08.2017 auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Katharina Landgraf (CDU) zu einer Veranstaltung mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen Jens Spahn, dem Geschäftsführer der BVVG (Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH), Stefan Schulz und dem Landesniederlassungsleiter BVVG Sachsen/Thüringen, Markus Meyer ein. „Der Parlamentarische Staatssekretär Jens Spahn ist aufgrund seiner Tätigkeit mit dem BVVG-Recht bestens vertraut. Ich freue mich, dass er meiner Bitte gefolgt und heute nach Borna gekommen ist.“ so Katharina Landgraf in ihrer Begrüßung im Landratsamt.

Mit der schrittweisen Privatisierung des ehemals volkseigenen land- und forstwirtschaftlichen Vermögens hatte die BVVG vor 25 Jahren eine Aufgabe von historischer Bedeutung unter schwierigen Bedingungen übernommen – bis heute geschieht das nicht ohne Konflikte. Im Gespräch mit den anwesenden Vertretern der regionalen Bauernverbände des Landkreises, Vertretern der Landespolitik und Bürgermeistern wurden im Spannungsfeld der öffentlichen Anliegen und den Erwerbsinteressen der Landwirtschaft und der Kommunen die Positionen ausgetauscht. „Ein wichtiger Schritt, um offener aufeinander zu gehen zu können. Die verschiedenen Interessenlagen bleiben, aber ich bin sicher, dass wir in Zukunft auch in Berlin mit mehr Verständnis rechnen können.“, so Katharina Landgraf.

 
In seiner abschließenden Sitzung zum Bundeshaushalt 2017 hatte der Haushaltsausschuss unter anderem die weitere Förderung von Denkmälern beschlossen. Die gute Nachricht erreichte uns am 03.04.2017 im Berliner Büro mit dem Schreiben von MdB Prof. Monika Grütters, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, in dem Sie mitteilte, dass die von Frau MdB Katharina Landgraf „unterstützte Sanierung der Historischen Stadtmauer im Umfeld der St. Nikolaikirche in Geithain mit Bundesmitteln in Höhe von 129.256 EUR gefördert werden kann.“ Katharina Landgraf äußerte sich sehr erfreut: „Mit dieser Förderung durch den Bund ist die Sanierung der historischen Stadtmauer in Geithain weiter möglich!“ Seit 2013, als durch einen Abbruch von Steinen erheblicher Schaden an der Mauer in Höhe der Nikolaikirche entstanden war, engagiert sich Katharina Landgraf gemeinsam mit Geithains evangelisch-lutherischem Pfarrer Markus Helbig, dem Kirchenamt und der Denkmalpflege für die Sanierung der einsturzgefährdeten Bruchsteinmauer. Pfarrer Helbig zeigte sich froh und erleichtert, dass nun auch für die  letzten beiden Bauabschnitte die Finanzierung gesichert ist.
 

Ich habe dem Antrag auf Ausweitung der Ehe aus den folgenden Gründen nicht zugestimmt: Die gängige  und höchstrichterlich legitimierte Rechtsauffassung definiert die Ehe seit jeher als Verbindung zwischen Mann und Frau. Eine Abkehr von diesem Verständnis macht eine Verfassungsänderung notwendig, was in der Antwort auf eine Kleine Anfrage des Parlaments durch das Justizministerium bestätigt wurde. Ein solch tiefgreifendes legislatives Projekt sollte nicht innerhalb der letzten Tage einer ausgehenden Wahlperiode im Husarenritt durch das Parlament gepeitscht werden. Das widerspricht meinem Verständnis von Parlamentarismus und gelebter Debattenkultur.     

Die zahlreichen Zuschriften, welche ich in den letzten Tagen erhalten habe, zeigen mir, dass eine Debatte dringend notwendig ist. Dieser Prozess einer demokratischen Gesetzgebung, bei dem sich die Konsensfindung schon mal über Monate hinziehen kann, wäre besser gewesen, als eine Abstimmung noch in dieser letzten Sitzungswoche. 

 
Zur Bekämpfung der steigenden Einbruchskriminalität verschärfen wir in zweiter und dritter Lesung die entsprechenden strafrechtlichen Normen und erweitern die Befugnisse der Strafermittlungsbehörden. Angriffe auf den Kernbereich der privaten Lebensgestaltung – die eigenen vier Wände – sollen zukünftig härter bestraft werden. So sieht der Entwurf die Einführung eines neuen Straftatbestandes mit Freiheitsstrafen von mindestens einem Jahr und bis zu zehn Jahren vor. „Besonders begrüße ich, dass die Regelung zum minderschweren Fall gestrichen wird, damit wird ein Wohnungseinbruchsdiebstahl zukünftig als das bestraft, was es ist, ein Verbrechen.“ so Katharina Landgraf. Zur Aufdeckung oftmals bestehender Bandenstrukturen ermöglichen wir es der Polizei, Verbindungsdaten von Tatverdächtigen auf Grundlage eines richterlichen Beschlusses auszuwerten.