Aktuelles

17.03.2017, 10:20 Uhr
 
Initiative Sachsens zur Neuausrichtung der ELER-Förderung
Katharina Landgraf zum Vorschlag Sachsens zur Neuausrichtung der ELER-Förderung:
 
„Ich begrüße ausdrücklich die Initiative Sachsens zur Neuausrichtung der ELER-Förderung und die darin enthaltenen Maßnahmen zur Entbürokratisierung der 2. Säule der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik.“
Im Hinblick auf den hohen Verwaltungsaufwand und vor allem durch hohe formale Anforderungen sinkt die Akzeptanz bei den potentiell Begünstigten und die EU-Verdrossenheit steigt. Insbesondere gilt es, das Kontroll- und Sanktionssystem stärker am Kosten-Nutzen-Prinzip auszurichten und Mehrfachkontrollen zu reduzieren.  „Es ist nicht nachvollziehbar wie bspw. einer Förderung i.H.v. 20 Cent Kontrollen i.H.v. 1 Euro entgegengesetzt werden“, so Landgraf weiter. 
 
Es geht bei der Neuausrichtung insbesondere um die Stärkung der Subsidiarität verbunden mit einem größeren Vertrauen in die Umsetzung durch die Mitglied-staaten. 
 
Ausgehend vom sächsischen Papier wurde unter Berücksichtigung der deutschen Interessen als Nettozahler ein Bund-Länder-Papier „Neuausrichtung der Umsetzung der EU-Politik zur ländlichen Entwicklung“ erarbeitet. Dies soll von der Agrarministerkonferenz am 29.-31.März 2017 beschlossen und anschließend in die EU-Beratungen eingebracht werden.