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21.09.2017, 12:39 Uhr
 
Sächsische Bläserphilharmonie in Förderprogramm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ aufgenommen

Am Montag, den 18.09.2017 konnte Katharina Landgraf MdB die frohe Botschaft an den Geschäftsführer der Sächsischen Bläserphilharmonie, Heiko Schulze, übergeben: Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB (CDU), die Beauftragte für Kultur und Medien, hatte ihr in einem Schreiben die Aufnahme des Ensembles in das Förderprogramm des Bundes „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ bestätigt. Das Orchester erhält damit eine Förderung mit bis zu 300 000 Euro für drei Jahre – und damit eine Qualität der Unterstützung auf Bundesebene, die über die bisherige Förderung einzelner Projekte weit hinausreicht. „Für uns bedeutet das eine Riesen-Möglichkeit, an dem Begonnenen weiterzuarbeiten und es auszubauen. Die Förderung heißt nichts anderes, als dass unser Orchester in seiner bundesweit künstlerischen Einzigartigkeit wahrgenommen wird. Es ist eine Würdigung der Leistung unserer Musiker“, sagt Heiko Schulze, der den gemeinnützigen Träger von Orchester und Deutscher Bläserakademie leitet. Er dankte Katharina Landgraf, die sich als Bundestagsabgeordnete der Region seit Jahren für beide Orchester im Landkreis Leipzig engagiert, für ihre maßgebliche Unterstützung.

 „Das ist ein Ritterschlag“, kommentiert Katharina Landgraf den Brief aus dem Hause Grütters, aus dem sie zitiert: „Damit wollen wir Orchestern die Chance eröffnen, innovative und beispielhafte Projektideen zu verwirklichen und einen nachhaltigen Impuls in das deutsche Musikleben zu geben.“ Der Bund stellt sich mit den Ländern der Verantwortung, eine Orchester-Landschaft zu erhalten, „die weltweit einmalig ist und deshalb in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde“. Katharina Landgraf sieht eine Basis dafür, die finanzielle Situation des Orchesters – das neben dem Leipziger Symphonieorchester Fördermittel des Kulturraumes Leipziger Raum erhält – zu stabilisieren.

„Was wir tun, soll dank dieser Unterstützung bundesweit stärker ausstrahlen“, sagt Heiko Schulze. Im Projektantrag enthalten sind die Vernetzung mit Musikhochschulen, Orchesterwerkstätten und die Konzerttätigkeit im ländlichen Raum. Erfolgreiche Projekte, wie die Kammeroper „Katharina von Bora“, die Bildungsarbeit der Bläserphilharmonie und Kompositionsaufträge -viele dieser Ideen können nun weiter entwickelt und neue Vorhaben umgesetzt werden.

Katharina Landgraf MdB übergibt Heiko Schulze, Geschäftsführer der Sächsischen Bläserphilharmonie, das Schreiben von Prof. Monika Grütters MdB