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06.08.2019, 14:13 Uhr
 
Trotz extremer Trockenheit: Für Hochwasserschutz weiter höchste Priorität!

"Die feierliche Einweihung der einzigartigen Hochwasserschutzanlage von Grimma ist für mich ein wichtiger Anlass, weiteren wirksamen Hochwasserschutz einzufordern. Die extreme Trockenheit seit vorigem Jahr birgt die Gefahr, dass die Katastrophenbilder der Jahre 2013 und 2002 immer stärker im gesellschaftlichen Gedächtnis verblassen. Das ist sehr beunruhigend. Die Menschen in Grimma und ihre wunderschön wiederhergestellte historische Altstadt sind nunmehr auf der sicheren Seite. Das ist eine große Freude.

Es gibt in Mitteldeutschland jedoch noch andere Kommunen, die ebenso einen wirksameren Schutz vor Hochwasser brauchen. Konkret meine ich die Anrainer an der Weißen Elster. Nach der Katastrophe vom Juni 2013 hatte ich in Berlin eine Hochwasser-Arbeitsgruppe mit betroffenen Abgeordnetenkollegen ins Leben gerufen. Unsere Forderungen wurden von der Bundesregierung aufgenommen. Das Ergebnis: Das nationale Hochwasserschutzprogramm, mit dem erhebliche Mittel für die Projekte ausgegeben worden sind.

Es gibt eine Reihe von "offenen Posten". Dazu zähle ich ganz konkret die Problemlage an der Weißen Elster bei Pegau. Es ist dringend geboten, dass der Vorschlag für die Nutzung des Schwerzauer Sees als Hochwasserschutz-Puffer aufgegriffen und realisiert wird.

Dazu fordere ich heute, dass die zuständigen Akteure aus Sachsen und Sachsen-Anhalt dieses Thema zielführend aufgreifen. Vorgespräche hierzu habe ich schon seit langem geführt, aber die Lage am "Grenzfluss Elster" scheint ein unverständliches und bürokratisches Problem zu sein. Das wiederum verstehen die vom Hochwasser betroffenen Menschen absolut nicht. Schnelles Handeln ist hier erforderlich." 

[06.08.2019]