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100 Jahre Frauenwahlrecht
28.11.2018: „100 Jahre Frauenwahlrecht“ – Veranstaltung im Sitzungssaal der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Reichstagsgebäude. Katharina Landgraf besuchte die Veranstaltung gemeinsam mit Frauen aus ihrem Wahlkreis und Mitarbeiterinnen. Eine der Festrednerinnen war Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern sei eine elementare Frage von Gerechtigkeit und Demokratie, sagte die Kanzlerin. „Sie ist ein Indikator dafür, wie menschengerecht eine Gesellschaft ist und wie es eine Gesellschaft mit der Würde des einzelnen Menschen hält – so hart muss man das formulieren.“ Vor 100 Jahren, am 11. November 1918, forderten letztendlich 58 deutsche Frauenorganisationen gemeinsam den damaligen Reichskanzler Max von Baden auf, Frauen endlich das Stimmrecht zu geben. Der Rat der Volksbeauftragten veröffentlicht am 12. November 1918 einen Aufruf an die Deutschen. Darin heißt es kurz vor Schluss: „Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen.“ Erstmals ihre Stimmen abgeben durften die Frauen bei der Wahl zur Nationalversammlung am 19. Januar 1919 – und erstmals kandidierten dabei auch Frauen. Am 19.1.1919 gingen 82 Prozent der Frauen in Deutschland zur Wahl, 37 Frauen zogen ins Parlament, eine Quote von 9 Prozent. Im aktuellen Bundestag sind seit 2017 5 Prozent weniger Frauen als vor der Wahl – insgesamt nur 31 Prozent. Katharina Landgraf: „Ich möchte alle Frauen ermuntern, sich weiter politisch zu engagieren und gemeinsam stark zu machen!“