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Außerordentliche Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Leipzig
14.10.2019: „30 Jahre Friedliche Revolution“ - Um dieses Ereignis und die Freiheitskämpfer von 1989 zu würdigen, traf sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 14. Oktober zu einer außerordentlichen Sitzung in der Kongreßhalle in Leipzig. Die Abgeordneten erinnerten gemeinsam an den Mut der Menschen in Leipzig, an den Mut von Bürgerinnen und Bürgern in der gesamten DDR und an die Unterstützung, welche diese erfahren haben. Nach der Begrüßung durch den Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus und seinen Ersten Stellvertreter Alexander Dobrindt wurde ein Film über ein am 10. Oktober aufgezeichnetes Gespräch zwischen der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus, gezeigt. In dem Gespräch ging es vor allem darum, wie die Bundeskanzlerin die Friedliche Revolution in der DDR wahrgenommen hat. Anschließend sprach Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, über „Sachsen – Erfolgreiches Land der Friedlichen Revolution.“ Es folgen zwei Diskussionsrunden „Zeitzeugen berichten“: An der ersten nahmen die TV-Moderatorin Susanne Daubner, die 1989 über Ungarn in den Westen flüchtete, Uwe Schwabe, Vorsitzender des Archivs der Bürgerbewegung Leipzig, der Journalist Jürgen Engert und Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen teil. Danach sprachen Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und der Theologe und Publizist Prof. Richard Schröder über das Thema: „Der Ruf nach Freiheit. Von der friedlichen Revolution bis zur Deutschen Einheit“. Zum Abschluss der außerordentlichen Sitzung wurde der „Leipziger Aufruf“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion beschlossen. Auftakt für die außerordentliche Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Messestadt war ein Vorprogramm "Mutig widerstehen - authentische Orte in Leipzig" Die frühere Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hielt in der Nordkapelle eine Fürbittenandacht in Erinnerung an den Herbst 1989 und in Würdigung der Friedensgebete. Katharina Landgraf moderierte nach der Fürbittenandacht in der Nordkapelle der Nikolaikirche eine Gesprächsrunde unter dem Titel "Von der Freiheit eines Christenmenschen - Friedensgebete und die Bürgerrechtsbewegung". Als eine Solidaritätsgeste für politische Flüchtlinge wurden Blumen an die Fenstergitter der Nikolaikirche gesteckt.